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„Das
Geld liegt auf der Strasse" beginnt mit einer verlorenen
Silbermünze. Im ersten Bild versuchen Pantalone und Dottore,
die beiden Alten (Vecchi), diese unbemerkt und einfallsreich
an sich zu bringen. Was natürlich nicht gelingt. Das zweite
Bild macht das Publikum mit dem Aufschneider Capitano bekannt,
der
sich schließlich als Angsthase erweist.
Arlequino
ist Pantalones Diener und weitaus gefräßiger als
dienstbeflissen. Deshalb erscheint ihm die zufällig gefundene,
wertvolle Münze als Rettung für seinen ständig leeren Magen.
Columbina
hat mittlerweile den Verlust bemerkt und ist untröstlich. So
viel Geld hat sie noch nie zuvor besessen, außerdem muss sie
als Gegenleistung noch ein geheimes Treffen zwischen Donna Lucia
(Pantalones Tochter) und dem jungen Herrn Flavius arrangieren.
Das
Treffen der beiden Verliebten (Innamorati) endet nicht wie
erwartet, und das Geldstück bleibt auch unauffindbar.
Wenn
Columbina mit Hilfe des Publikums schließlich erkennt, dass
Arlequino ihr Geld für ein ausgiebiges Mahl verwendet hat, darf
mit wortgewaltigen Turbulenzen gerechnet werden.
Und
so endet das unterhaltsame Verwirrspiel mit der sprichwörtlichen
Unzertrennlichkeit der beiden g´spaßigen Diener (Zanni), die
unseren Theaterclowns auch in dieser Weise sehr ähnlich sind.
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