Kindertheater, Jugendtheater, Theaterpädagogik

 

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Schnadahüpfl - Theater für alle Großen ab 2½

Gutta ] Wurzelzwerg ] Brausewind ] Hollahopp ] Hab-mich-Lieb ] Verflixt ] Ich spiel ... ]

Konzept für ein Kleinkindtheater

Projektleitung und Kontakt:

Heide Rohringer

Tel.: +43 1 486 96 46 - mobil: 0680 333 8581

Theaterform:

Figuren- Objektspiel, sowie Elemente aus Bewegungs- und Sprechtheater
unter großer Bedachtnahme auf animatorischen Publikumsbezug.
Wissenschaft, pädagogische Praxis und Spiellust als Basis zur Förderung von Phantasie:
Die Verbindung von wissenschaftlichen und praktischen „Puzzleteilen" ermöglichte
spezielle und eigene Konzeptionen und Methoden zu finden.

  • tiefenpsychologische und pädagogische Erkenntnisse.

  • praktische Erfahrung im Umgang mit der jeweiligen Alterszielgruppe

  • Einsatz meiner eigenen Spiellust und Phantasie

Hauptgesichtspunkt meiner Arbeit wurde die Erkenntnis, dass Wissenserwerb und soziales Lernen dem Wesen eines Menschen nicht zuwiderlaufen und daher keinerlei Gewaltakte bedürfen. Durch Ausnützung der gegebenen Fähigkeiten wie Neugier, Spiellust, Phantasie und Experimentierfreudigkeit, können Erfolge viel leichter und unbeschwerter erzielt werden.

Ausgangspunkt - die gesellschaftliche Veränderung:

Phantasie und Vorstellungskraft nehmen stark ab
Spiele, Kindertraditionen gehen verloren
Gesellschaftlicher Zwang trifft den Menschen immer früher und führt ihn zu passivem Konsumieren
Je jünger Kinder sind, desto mehr Möglichkeiten der Rückführung und kreativen Anregung werden angenommen - Informationsflut statt Kommunikationsvielfalt

Ausgangspunkt - die Persönlichkeit des Kleinstkindes:

Je jünger, desto unverfälschter und direkter kommen Kreativität und Spiellust zum Ausdruck.
Sie sind Antrieb und Werkzeug zum „Leben lernen". Zwingt man sie in Rahmen und Normen, werden Persönlichkeitsanteile deformiert oder sogar ausgelöscht. Langfristig leidet das Selbstwertgefühl darunter, Ersatzbefriedigung wird gesucht, durch materielle Objekte zu erreichen versucht.
Der Versuch, dieser gesellschaftlichen Entwicklung einen Gegenpol zu setzten, war daher ein für mich logischer und notwendiger Schritt, Kinder umfassend in ihrer kreativen Entwicklung zu stärken.

Kulturpädagogische Zielsetzungen

Möglichst große individuelle Freiräume gewähren;
Situationen schaffen, in denen gemeinsame und kreative Aktionen entstehen, „passieren" können;
Eltern mit der selbstverständlichen Genialität ihrer Kinder zu konfrontieren;
gemeinsame familienumfassende Erlebnismöglichkeiten anbieten;
Emotionale, und möglichst alle Sinne ansprechende, Eindrücke vermitteln.

Künstlerische Zielsetzungen:

Angstfreie Erstkontakte mit Theater und seinen Realitäten;
Dunkelwerden, verkleidete Menschen, Figuren, konzentrierte Wahrnehmung;
Anregung zum lustbetonten Nachvollziehen, Ausagieren, Aufarbeiten;
Stärkung der Phantasie, des individuellen Spieles mit Realität und Wunschdenken;
Vermittlung von Formen und Techniken des Theaters;
staunen und gleichzeitig nachvollziehen können;
intimer Rahmen als Grundlage für „künstlerisches Genießen können"
Einfachheit der Ausstattung und Materialien macht das „Kunstprodukt" greifbar

Themenhintergrund - Kriterien zur Themenwahl:

  • Was bewegt Kinder der bestimmten Altersgruppe:
    Um sich auf ein Erlebnis einlassen zu können, muss man persönlichen Bezug dazu herstellen können. Kriegsangst und Aids werden an Kleinkindern vorbeigehen.

  • Womit beschäftigen sie sich (emotional, intellektuell, Spielzeuge,...)

  • Hauptfigur ist immer eine Identifikationsfigur. Ihr Denken und Handeln muss nachvollziehbar, deshalb großteils vertraut sein.

  • Welche Fähigkeiten, Fertigkeiten verlangt man von ihnen

  • Kreatives, unterhaltendes Erleben ist aktives und nachhaltiges Lernen.

  • Was haben Kinder dieser Altersgruppe (zum Großteil) bereits erlebt

  • Erst nach einem Eigenerlebnis können sie mitfühlen und die Identifikationsfigur beratend begleiten.

  • Was macht ihnen im speziellen Entwicklungsabschnitt besondere Freude

  • Nur lustbetonten und unterhaltsamen Geschichten hört man gespannt zu

  • Sprachliche Entwicklung:
    Satzbau, Satzlänge, Monologe bzw. Dialoge müssen dem Alter entsprechen

Projektzeitraum - bisherige Stücke:

Kleine Projekte ab 1989 - erste gezielte künstlerisch-pädagogische Auseinandersetzung

Diverse Projekte ab 1990 - Intensive kultur- und theaterpädagogische Bemühungen

1991 erste Produktion „Besenstiel & Suppenlöffel" mit animatorischer Einbeziehung der Kinder,

1992 erste Theaterproduktion mit eigenem Lichtkonzept „Der kleine Brausewind"
große Stabfigur als Hauptperson, klassische Musik

1993 Erstfassung von „Hollahopp"
Die besondere Nachbereitung macht Sinneseindrücke erfahrbar und begreifbar

1994 „Igelspitz & Kugelrund"
Einsatz von Paraventbühne und verschiedenen Figurenarten

1996 „Schatten-Spiel"
Verbindung von offenem Marionettenspiel und Schattentheater - Wiederaufnahme 2009

1998 „Pitsch, der neugierige Wassertropfen"
die Geschichte wird extrem einfach und durch poetische Bilder erzählt

1999 „AUF und ZU"
Komik für die Jüngsten

2000 Das verwirrte  „Hab-mich-Lieb"
Schwerpunkt dieser Produktion sind spezielle Alltagsmaterialien,
die zu unterschiedlichen Formen des Stabspiels eingesetzt werden.

2002 Das verzagte „Spiel-mit-mir"
Hüte, Schuhspanner und ein Kuscheltier mit eigens entwickelter Spieltechnik bilden den Schwerpunkt dieser offen gespielten Figurentheaterproduktion

2003 „WILL-NICHT" entdeckt das Anderssein
offen gespielte Figurentheaterproduktion - Ausgangsmaterial Wolle

2004 Der Traumbaum
Figurentheater ergänzt mit Schattenspiel

2005 Verflixt & Zugenäht
Schauspiel - ausgehend vom Rollenspiel von Kindern

2006 Nur ein Moment
Marionetten, Stabfigur und Schauspiel

2008 Ich spiel mit mir, und dem, und Dir
Mischung aus Schauspiel und Figurentheater (vom Schleierpüppchen bis zur Marionette)

2011 Wurzelzwerg & Rübenvogel
Schauspiel, Tanz, Objekt- und Figurentheater

2013 Gutta, das Wasserwesen
Figurentheater zum Thema Wasser

 

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