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DER HINTERGRUND
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Was unterscheidet Hochkultur von
Alltagskultur?
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Neben dem finanziellen
Aspekt, durch den der politisch-gesellschaftliche Stellenwert definiert
wird, findet Hochkultur an entsprechenden, zugeordneten Orten statt.
Die offensichtlich und augenscheinlich Kunst- und Kulturinteressierten
beweisen ihre Zugehörigkeit somit primär schon durch Ortskenntnis
und entsprechender Mobilität.
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- Alltagskultur hingegen erweist sich, entsprechend unserem Verständnis,
notwendiger Weise als mobil. Denn, wie der Name schon sagt, tritt dabei
Kultur in den Lebensalltag der Menschen und konfrontiert daher auch
zufällig anzutreffende Personen mit künstlerischen Formen
und Angeboten.
- Im Gegensatz zur Hochkultur, die ein spezifisches Publikum anspricht,
und vor diesem auch als Präsentation und Selbstzweck künstlerischen
Ausdrucks bestehen kann, muss Alltagskultur vom Bezug zu individuellen
Lebensumständen geprägt sein und persönliche Kunst- und
Kulturbegegnung ermöglichen.
- Sinnliche Wahrnehmung und individuelle Kontaktnahme steht bei Move
the senses" deshalb in vielfacher Weise im Zentrum.
- Experimentelles, kreatives Eigenerleben führt zu nachhaltigen
Eindrücken
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- Zufällige, situative Sozialkontakte führen zu generationsübergreifender
Kommunikation und Anregung
- Spielerische, lustvolle Erfahrungen mit Alltäglichem"
fördern individuelle Kreativität
- Sensibilisierte Wahrnehmung vorhandener Material-Ressourcen erschließt
neue, eigene Zugänge zu künstlerischen Ausdrucksformen
- Im Rahmen des Gesamtprojektes "Move the senses" treffen
BesucherInnen deshalb auf viele Einzelaktionen im öffentlichen
Raum, die jeweils individuell geplant werden und auch für sich
selbst stehen könnten.
- Die Realität an bisher nicht definierten Kulturstandorten"
ergibt sich schon aufgrund der Tatsache, dass es für Kinder und
Familien kaum etablierte Kulturstandorte gibt. Sucht man solche in dezentraler
Lage, so sucht man überhaupt vergeblich und findet maximal Volkshochschulen,
Initiativen und Veranstalter, die ab und zu AUCH Kinderprogramme wie
Kurse und Theatervorstellungen anbieten.
- In diesem Sinne bietet Move the senses" kein herkömmliches
Kulturprogramm, sondern schafft künstlerisch-kulturelle Begegnungsräume,
verbindet Alltagssituation und Kulturkontakte. Denn das primäre
Angebot für Kinder und Familien bietet auch Einzelpersonen aller
Altersgruppen Gelegenheiten für spontane, kulturelle Aktivitäten.
- Es geht eben nicht um kosumierbare" Eventkultur, sondern
um individuelle Anregung und Belebung des regionalen Kulturgeschehens
durch eine spezielle, interdisziplinäre, kommunikationsfördernde
Grundkonzeption.
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"Move
the senses" unterstützt individuelle, sinnliche Erlebnisse und
kulturelle Erfahrungen
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