von Heide Rohringer
Statistiken und Untersuchungen bestätigen mittlerweile auch mittels
Zahlenreihen und Kurven, was KindergärtnerInnen, LehrerInnen, Pädagogen, Psychologen und
viele (Groß)Eltern seit langem beschäftigt. Kinder verbringen zunehmend mehr Zeit mit
dem wahllosen Konsum medialer Angebote.
Als erfolgreichster Babysitter hat sich der Fernseher erwiesen. Rasche,
bunte Bildfolgen faszinieren und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich, auch dann, wenn
Inhalte noch nicht mit- und nachvollzogen werden können. Die Folge sind ruhiggestellte
Kinder, die erst dann wieder lästig und aggressiv werden, wenn der Fernseher abgedreht
wird und die sinnliche, sowie körperliche Überforderung förmlich aus ihnen
hervorbricht. Immerhin sitzen Kinder mit Konzentrationszeiten von 5-7 Minuten bis zu 2
Stunden gebannt und förmlich reglos vor dem Fernseher. Einzige Körperaktivität stellt
oft das Essen dar.
Da das Kind durch seine Umwelt, alles was es hören, sehen und erleben
kann, die Vielfalt des Lebens erkennen und durchschauen lernt, ist es für alle
Informationen offen und empfänglich. Es nimmt daher mediale Abbilder"
ungefiltert als reale Tatsache wahr und hin. Heile - Welt Epen ebenso wie Gewaltorgien.
Unmerklich manifestiert sich eine Sichtweise, die sich für die eigene Lebensrealität
nicht positiv nutzbar machen lässt, aber Wünsche, Sehnsüchte und Ängste bestimmt.
Anders als reale Erlebnisse und Erfahrungen bietet Medienkonsum keine
direkte Auseinandersetzung. Das Kind muss
sich nicht selbst bewähren, erhält keine
Hilfestellung, keinen Zuspruch. Diese Einbahnkommunikation führt zu einer Reihe
aufgestauter und unverarbeiteter Eindrücke, die nicht selten unvermittelt in Form von
destruktivem und aggressivem Verhalten zutage treten. Dieser Hilfeschrei" wird
seitens der Erwachsenen meist mit Disziplinierungsmaßnahmen beantwortet. Erkennbare
Ängste kuriert man oft im Schnellverfahren mit Hinweisen wie: das ist eh´ nicht
echt!; die tun ja nur so!"
Fernseh- und videogeschulte Kinder verfügen bereits im Vorschulalter
über spezielle Seh- und Wahrnehmungstechniken. Selektives Zusehen und Zuhören wird zum
Selbstschutz, wesentliche Bilder und Aussagen kommen ohnehin mit entsprechend starken
Reizen und Wiederholungen.
Bei entsprechendem Training sind Volkschulkinder in sämtlichen Formen
der medialen Mehrfachleistung bereits sehr geübt. Der Fernseher dient dabei nicht selten
dem Gefühl nicht allein zu sein und bildet eine Variante von Gemeinschaft bei
Hausaufgaben und Spiel. Kabelfans beherrschen spätestens mit 10 Jahren das parallele
Sehen von mehreren Sendern, das nur durch das Beherrschen selektiver Sehgewohnheiten und
bekannter, ähnlicher Handlungsverläufe möglich ist.
Gleiche oder zumindest ähnliche Handlungsabläufe bieten auch
Computerspiele, deren überwiegende Mehrzahl Action und Bewährung" in Form von
Vernichtung fiktiver Lebewesen und Kulturen bieten. Das Leben als individuelle Bedrohung
und Krieg, die Gewissheit, dass nur die Schnellsten und Stärksten überleben können,
wird somit zur Lebensphilosophie.
Medienprodukte, die sich an die Zielgruppe Kind wenden, haben in den
meisten Fällen sowohl die billige Machart als auch die Tendenz zu endlosen Folgen
gemeinsam. Außerdem sind wir hierzulande noch mit der Einschätzung konfrontiert,
Medientraining weist vielleicht, in bestimmten Bereichen sogar sicher,
auf Alltagsanforderungen der Zukunft. Als ungefilterter Dauerkonsum verhindert es
allerdings auch einen Gutteil dessen, was uns an Individualität, Kreativität und
Mitmenschlichkeit ausmacht.
Sich aufeinander einzulassen, einem Gedanken so lange wie notwendig zu
folgen, Möglichkeiten abzuwägen und auszuprobieren; dafür bedarf es Zeit. Zeit sich
aktiv und vielseitig zu orientieren und so individuell als möglich zu entwickeln.
Die zunehmend medienbestimmte Gesellschaftsentwicklung, hat auf alle
Bevölkerungsteile und Schichten grundlegende Auswirkungen. Mit Sicherheit wirkt sie sich
aber am stärksten auf unsere Kinder aus. So ist es längst nicht mehr auf individuelle
Schwächen und fehlende Begabungen abzuwälzen,
Die jüngst gehäuften Bluttaten von Kindern und Jugendlichen führen
kurzzeitig wieder zu Diskussionen über mediale Gewalt. Ändern wird sich dadurch nichts.
Schon deshalb weil es seitens der Verantwortlichen nicht um Kinder, sondern um
Einschaltquoten und Verkaufszahlen geht. Die Verantwortung für das einzelne Kind ist auch
nicht über Verordnungen und Gesetze delegierbar. Sie liegt in erster Linie bei den Eltern
und anderen Bezugspersonen. Nur wenn diese bereit sind, so viel Zeit als möglich mit
ihrem Kind zu verbringen, ihm zu erzählen, mit ihm zu spielen und es auf vielfältige Art
aktiv anzuregen und zu begleiten, wird eine bedingte Gegensteuerung möglich sein.
Ich glaube nicht.
Mein letzter Artikel zum Thema Kind und Medien" hat eine
unerwartete Fülle an Rückmeldungen, Anmerkungen und Interesse hervorgerufen. Ich möchte
mich daher noch einmal gezielt mit diesem Thema auseinandersetzen und diesmal andere
Veröffentlichungen vorstellen.
Ingrid Luttenberger in: Die Presse "Kultur und Medien"
Zitiert wird eine ZDF Studie: 1996 saßen 3-5jährige Kinder rund 79
Minuten pro Tag vor dem Fernseher (Steigerung um 44% in 6 Jahren). 17% dieser
Alterskategorie um 18,30 Uhr, um 21Uhr sind es immerhin noch 7%. Dr. Bernhard Frank, Chef
der ZDF Medienforschung: Die Elterngeneration hat sich geändert, Kinder werden vor
dem Fernseher geparkt". Eltern hinterfragen den Inhalt der Sendungen nicht.
Fernsehen für Kinder unter 6 Jahren ist enttabuisiert, erscheint den Eltern nicht mehr
schädlich.
Raoul J. Senekovic zum Thema Wirkungen und Auswirkungen des Fernsehens
Herr Senekovic hat uns freundlicherweise eine umfassenden Beitrag zur
Verfügung gestellt. Er bezieht sich auf Werke von Jerry Mander und Joseph Chilton Pearce.
Für Interessierte liegt das Gesamtmanuskript im Theatercafe zur Ansicht auf.
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Fernsehen stellt ruhig.
Fernsehen bringt uns dazu die meisten Umfeldreize auszuschalten, der
Körper wird in eine scheinbar entspannte Ruhelage gebracht, der Blick verharrt. Dieser
körperliche Zustand verlangsamt die Gehirnwellentätigkeit, reduziert mögliche selektive
Assoziationen.
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Fernsehlicht wird uns förmlich in den Kopf, in unser Zelleninnerstes
geschossen.
Fernsehbilder sind keine wirklichen Bilder, sondern werden permanent
systematisch und zeilenmäßig auf- und abgebaut. Wir nehmen 30x pro Sekunde das ständig
wiederkehrende Aufglühen wahr, unser Gehirn erzeugt daraus Bilder, indem es die
Leerräume zwischen den Lichtreflexen füllt, schafft dabei aber nur 10 Bilder pro
Sekunde. Fernsehen beliefert uns also mit einer dreimal so großen Bildanzahl als wir
verkraften können, zwei Drittel davon werden daher "
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Fernsehen behindert die ursprünglich vorgesehene Entwicklung des
Denkens.
In unserer linken Gehirnhälfte befindet sich das Zentrum menschlicher
Logik. (zwischenmenschliche Kommunikation, Analyse, zweck- und zukunftorientierte
Handlungen, etc.) Die rechte Gehirnhälfte verwaltet subjektive kognitive Prozesse,
Traumbilder, Phantasien, Kreativität. Bei Gewöhnung an den Bildschirmlicht-Stimulus
kommt es zur Ausschaltung der linken Gehirnhälfte, daher zur
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Bildschirmlicht ist nicht unumstritten
Es ist gemischtem Neonlicht ähnlich und enthält rotes, grünes und
blaues Licht, es unterscheidet sich dadurch sehr wesentlich vom natürlichen Licht der
Sonne, das für uns lebensnotwendig ist.
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Untersuchungen an Neonlicht:
Rosa verursacht Krebs - Violett verursacht Hauterkrankungen, Allergien -
Blaues verursacht motorische Störungen,
Als Internet-Benützerin wurde ich auch dort fündig und stieß auf
:
Prof. Ben Bachmair/Hochschule f. Erziehungswissenschaften Kassel in
"Medien praktisch" "Qualitätsfernsehen für Kinder"
Gesellschaftliche Veränderungen bewirken,
Die Frage von Qualität führt den Autor zur Frage nach einer Definition von
Kindheit, die vom Standpunkt unterschiedlicher Zielgruppen und Generationen aus, jeweils
anders betrachtet wird. Im Kinderfernsehen finden sich daher Vorstellungen von sinnvollem,
gelungenem Leben aus Erwachsenensicht.
Die Entwicklung von Fernsehprogrammen für Kinder beschreibt er als Weg vom
medialen "Kindergartenalltag" bis hin zu Veränderung der Alltagskultur. Was als
Kurzprogramme wie Kasperl oder Bastelstunde begann, wandelte sich zu Konzepten für
soziales Lernen und Wissensvermittlung in unterhaltsamer Form. Kinder entdeckten ihre
Vorliebe für Entertainment, wurden im Gegenzug als Teil der Konsumgesellschaft
wahrgenommen. Dieser fortschreitende mediale kindliche Alltag veränderte die bis dahin
gängige Spiel- Buch- und Kommunikationskultur,
Der Autor verweist in seinen Ausführungen u.a. auf Neil Postman, dem ich das
... es ist für elektronische Medien unmöglich, irgendwelche Geheimnisse
zu bewahren. Ohne Geheimnisse aber kann es so etwas wie Kindheit nicht geben."
Fernab wissenschaftlicher Befürwortung oder Kritik, individueller
Visionen und gesellschaftlicher Tatsachen, beschäftigt mich das Thema seit langem sehr
persönlich und emotional. Als Künstlerin und Pädagogin nehme ich großen Anteil an
einer Entwicklung, die immer mehr Reparaturanstalten" notwendig macht.
Konzentrations- und Lernhilfen, Training von Sozialverhalten werden für immer mehr
Schulkinder lebensnotwendig".
Seit einiger Zeit können auch ORF-Seher einen 24 Stunden-Fernsehtag genießen und
nicht grundlos startet Confetti um etwa 6 Uhr morgens. PädagogInnen und LehrerInnen
wissen, immer mehr Kinder haben bereits 1-2 Stunden fernsehen hinter sich, bevor sie in
Kindergarten oder Schule eintreffen. Sie sind somit für spezielle Reize
vorprogrammiert" und haben massive Umstellungsschwierigkeiten. Bedenkt man den
Umstand, dass wir dabei mit mehr Reizen beschossen" werden, als wir verarbeiten
können, liegt der Schluss nahe, die Kinder geistig" müde sind, bevor sie
sich der geistigen Arbeit" lernen zuwenden. Ein Kind mit Tagesanbruch
körperlich so zu fordern, dass es in der Schule einschläft, würde wohl Entrüstung
hervorrufen und die grundlegenden Kinderrechte zur Berücksichtigung des Wohls ins rufen.
Privat sehe ich mich wie viele
meiner Generation mit der Tatsache konfrontiert, dass
trotz sorgsamem Umgang mit dem
Medium Fernsehen, dieses den Tagesablauf und Alltag unserer Kinder prägt und beeinflusst.
Es wird, wie andere elektronische Medien auch, zum kommunikativen Rückzug genutzt.
Betrachtet man die Vorliebe für manche Serien, erscheint es beinah so, als würden
entwicklungsbedingt notwendige Auseinandersetzungen lieber über Identifikation als mit
der direkten Umwelt erfolgen. Das Fernsehen als Stellvertreter für eigene Bewährung.
Diese Situation erscheint mir allerdings in vielerlei Hinsicht fatal. Den Kampf ums
Erwachsenwerden kann man nicht delegieren, also bleiben alle tatsächlichen Fragen offen,
der Sinn des eigenen Daseins reduziert sich, statt ständig neue Perspektiven zu
eröffnen. Die Bereitschaft eigene Lebensfragen an das Fernsehen, mit seinen ständig
wiederkehrenden und bewährten Mustern, abzutreten, führt auch zur Bereitschaft die
Fernsehwelt" als Realität zu betrachten, die Alltagswelt bringt daher ständig
Enttäuschungen mit sich, vor denen man sich durch neuerlichen Rückzug in die
Bildschirmwelt zu schützen sucht. An, in diesem Kreislauf Gefangenen zieht, von außen
betrachtete, das tatsächliche eigene Leben ungenutzt vorbei. Viele Eltern stellen sich
die Frage ob und was sie falsch gemacht haben. Überlegungen, ob zu langes Fernhalten vom
Fernsehen oder zu großzügige Fernsehzeiten schuld sind, stehen sich gleichwertig
gegenüber. Ich bin der Überzeugung, dass
die Ursache anderswo zu finden ist, denn der
Bildschirm hat besondere, die menschliche Gemeinschaft überbietende Qualitäten. Er sagt
nie Nein", er fordert weder soziale noch intellektuelle Auseinandersetzung, er
bietet mit seiner Fiktion den totalen Konsumrausch. Und wo es um reale Situationen,
Berichterstattungen geht, kann man immer noch den Sender wechseln, oder rechtzeitig das
Zimmer verlassen.
Als Eltern haben wir deshalb die mühsame und unangenehme Zusatzaufgabe unsere
Kinder "lebendig" zu erhalten, sie zu fordern und gegebenenfalls
herauszufordern, sei es nur mit einem klaren "NEIN" zu stundenlanger
Fernsehlethargie.
Wir freuen uns über weitere Anregungen, Beiträge und Stellungnahmen!
Eingangs möchte ich mich ganz herzlich für die zahlreichen und
positiven Rückmeldungen auf Kind und Medien 2" bedanken. Zum Problembereich
gesundheitliche Auswirkungen, speziell für Kleinkinder erwarten wir gespannt zusätzliche
und ausführliche medizinische Recherchen einer engagierten Teppichleserin, die wir Ihnen
in der kommenden Nummer veröffentlichen werden.
Womit wir beim nächsten brandaktuellen Thema sind.
Kind und Computer
Immer häufiger gehört auch der PC zum kindlichen Alltag, je nach Alter
zunehmend bestimmend. Diese relativ junge Technologie ist dabei, unsere bisherigen
Kommunikationsformen und damit unser gesellschaftliches Verständnis und Gefüge
grundlegend zu verändern.
Ähnlich wie in früheren Zeiten, bei der Einführung von Eisenbahn und Telefon,
reagieren Menschen unterschiedlicher Altersgruppen völlig verschieden auf dieses Medium.
60 bis 70jährige schrecken meist davor zurück, die Gruppe der 50Jährigen beugt
sich zumeist nur beruflichen Umstellungen und auch die knapp Vierzigjährigen haben einen
anderen Zugang als Zwanzigjährige.
Nicht selten wird rechtzeitig" für Kinder angeschafft, womit man selbst
nicht zurechtkommt. Vielerorts wird auch schulischerseits davon ausgegangen, den
Kindern zu Hause ein Bildschirmplatz zur Verfügung steht. Der Wunsch, das eigene Kind
bestmöglich zu fördern, ihm optimale Ausgangspositionen zu ermöglichen, führt zu immer
umfangreicheren Angeboten für immer jüngere Kinder.
Spielerisch und kreativ" propagierte der Markt von Beginn an und
überschwemmte die p.t. Konsumenten mit farblich-bewegten Kampfvariationen. Wie sich
zeigte erfolgreich, denn Kinder und Erwachsene fühlten sich durch die sinnlichen und
emotionalen Reize gleichermaßen gefesselt" und verschenkten sämtliche
Energien und viel Zeit an ein technisches Gerät, die besser direkt und in herkömmlichem
Verständnis spielerisch und kreativ genützt werden könnten.
Der Warnung vor Vereinsamung und Kommunikationsmangel folgte flugs das Internet,
das statt Isolation die ganze Welt ins Wohnzimmer bringt.
Unbestritten bietet die Vernetzung ungeahnte Möglichkeiten und viele Vorteile,
andererseits gelangt neben Interessantem und Wissenswertem auch viel Schrott in unseren
Lebensbereich. Selektion,
Rein technisch kann ein Kind auch sehr bald ein Auto lenken, doch es ist
Am PC scheint das Kind nicht in direkter, persönlicher Gefahr, sondern gut
behütet. Doch der Schein trügt.
Gesundheitliche Belastung
Dem Computerschirm ist man näher als dem Fernseher, Abstrahlung,
Staubbelastung und grelles Licht werden von den Herstellern zwar jährlich "beinah
gänzlich" verhindert, aber jeder weiß,
Inhaltliche Überforderung
Vernetzt gelangt das Kind an Spiele und Stationen, die an keine
Vorauswahl durch Sie gebunden sind. Es gelangt zufällig" in Bereiche, die es
bestenfalls nicht versteht. Mitunter trifft es aber auch auf Darstellungen und Inhalte,
deren psychischen Auswirkungen nicht abzuschätzen sind. Und welchen Zehnjährigen
überkommt nicht einmal die Verlockung bei einer Altersangabe 18 einzutragen, wenn diese
magische Zahl das Tor zur Erwachsenenwelt öffnet?
Funktionale Ausgrenzung
Das Internet ist ein optisches Informations- und Kommunikationsmedium.
Demgemäss bedient es sich vorrangig der Schrift. Lesen können, sich schriftlich
mitteilen zu können ist daher eine Grenze, die man als natürliche"
Schutzgrenze anerkennen sollte.
Bei Schulkindern liegt die Schwierigkeit darin, wieweit Eltern Zeit finden, um ihr
Kind bei seinen medialen Eroberungen zu begleiten, wieweit sie dem mächtigen Satz
alle dürfen, ..." gewachsen sind.
In Österreich findet der mediale
Auch die Meldestellen betreffend: Kinderpornos, Gewalt und rechtsextreme Inhalte
befinden sich in Deutschland, das aber dank der Vernetzung nur einen Mausklick entfernt
ist.
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