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offoff theater 2010

[ Jugendtheaterkurs ] Der große Wurstel ]

off off theater - das Jugentheater des TPZ-WienFühlst Du die Spatzen sterben

Eigenproduktion des off off theaters

mit:
Marian Momen, Therese Munteanu,
Hannah Nestlinger, Raphaela Böck

Dramaturgie: Team

Regie & Projektleitung: Heide Rohringer

In der neuesten Produktion des off off theaters „menschelt" es wieder. Das Team ist mit seiner Eigenproduktion neuerlich einer beziehungsvollen Frage gesellschaftlicher und mitmenschlicher Zusammenhänge nachgegangen.
Das Ergebnis ist eine szenische Collage, eine Reise, die den Zuschauer ebenso unerbittlich wie unterhaltsam auch an Abgründe führt.

Zum Stück:

Im alltäglichen Schlagabtausch zufälliger Begegnungen treten individuelle Besonderheiten nachhaltig zutage.
Doch was, wenn sich der gesellschaftliche Hintergrund verändert, persönliche Ängste und eingeschränkte Blickwinkel auf die Allgemeinheit übergreifen und eine ideologische Verankerung finden?

Anders ausgedrückt: Was, wenn der unbedeutende „Vogel" oder allgemein tolerierte „Huscher" von Herr und Frau XY zum Massenwahn wird? Und wie macht man / frau sich´s in einer derartigen Weltuntergangsstimmung trotzdem gemütlich?

VHS Ottakring / Hilde Weinberger Saal
1160 Wien, Ludo Hartmann Platz 7

Herbst 2010

Zum Team:

off off theater ist das Jugendtheater des TPZ Wien, das sich grundsätzlich als literaturbezogenes Theaterprojekt versteht. Die Mitglieder sind mehrjährige TeilnehmerInnen und bereits mit vielfältigen künstlerischen Arbeitstechniken vertraut, sodass man von einem professionell arbeitendem Team ausgehen kann.

Fühlst Du die Spatzen sterben   Fühlst Du die Spatzen sterben   Fühlst Du die Spatzen sterben

Die Jahresarbeit:

Wir hatten uns seit Herbst mit extrem vielen Stücken auseinandergesetzt und sogar einen eigenen Klausurtermin dafür verwendet. Vorstellbar war Vieles, doch kein Stück fand die gewohnt begeisterte Übereinstimmung.
Parallel zur Literatursuche wurde natürlich eifrig trainiert und improvisiert. Zunehmend entstanden so überaus vielfältige Szenen, die immer deutlicher in Richtung „Eigenproduktion" wiesen.

Für mich als Projektleiterin bestand der Vorteil primär darin die besondere Teamstärke „skurrile Charaktere und Situationen" herauszustreichen.
Durch die endgültige Entscheidung zur Eigenproduktion rückten dann zwangsläufig auch neue Aufgaben in den Vordergrund, wie z.B. eine verstärkte Auseinandersetzung mit dem notwendigen inhaltlichen und formalen Aufbau eines Stückes. Als Schwerpunkt im Bereich der Bühnenarbeit wurde eine offenere Spielweise gewählt. Wie Insider wissen, ein Meisterstück der Bühnenkunst.

Möge uns auch 2010 dieses Kunststück gelingen und Euch erfreuen.

 

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